Die römische Eifelstraße
Jedes Jahr, kurz vor den Schulferien verwandelt sich die erste Etage und unsere Platten im Außengelände zu einem römischen Lager für alle Kinder, die in die Schule wechseln. Dieses Jahr 30 Kinder im Alter von 5-6 Jahren.
Eine ganze Woche leben wir ein Leben, wie die Familien zur Zeit der Kaiser beginnend mit 753, Rom schlüpft aus dem Ei.
Was braucht es alles für ein gutes Leben im Römischen Reich? Für uns: Eine eigene Tunika, bunte Mosaikkacheln, Münzen, Pfeil, Bogen und Helme.
Doch auch die vielen Spiele wie Rundmühle, Delta, Murmeln, Walnusswurf dürfen nicht fehlen. Abzählreime und erste Rechenaufgaben gehören natürlich auch dazu. Ja, und erst das Schätzen von Maßen, ein wirklich runder Zeitvertreib. Doch ein leerer Magen war auch in Rom nicht gern gesehen und so bereiten wir mit den Kindern Fladen zu, erhitzen Stockbrot am Feuer, Rühren erste Milchspeisen an, schneiden Obst und Gemüse.
Übrigens: Keiner von uns, wusste das es bereits Brokkoli gab zu der Zeit.
Danke an Eva und ihr super Ackerwissen!
Wir knacken Walnüsse und genießen Trauben in kaltem Wasser und stoßen darauf an: „Bene sitim exstinguas!“
Ach ja, das haben wir ganz vergessen. Jeden Morgen gab es eine Ansprache auf Latein. Was ein großer Spaß, den fremdklingenden Wörtern zu lauschen. Auch die Geschichte von Romulus und Remus fand regen Anklang. Ein ganz bisschen Gruseln finden unsere Vorschul-Kinder ja auch irgendwie ziemlich cool.
Was ist das Fazit:
Bald verlässt auch dieser Jahrgang unsere Einrichtung, doch mit einem großen Römischen Lager zum Abschluss, kann man es noch einmal so richtig krachen lassen! Getreu dem Motto „Lasst die Spiele beginnen“ oder „Ludi incipiant“
Vale, liebe Freunde!